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Viele Pflanzen und Tiere sind durch die globale Erderwärmung bedroht

Viele Pflanzen und Tiere sind durch die globale Erderwärmung bedroht

Photo: Die Goldkröte – die erste Amphibienart, die infolge des Klimawandels nachweislich ausgestorben ist (Aus: Amphibien und Reptilien – Verbreitungs- und Verhaltensänderung aufgrund der Erderwärmung. In: Warnsignal Klima: Gesundheitsrisiken. Kap.2.5 Böhme & Rödder – Hrsg.:Lozán, J.L. et al. 2013).

Der Klimawandel wirkt sich direkt und indirekt auf Pflanzen und Tiere aus. Die Gruppen der Amphibien und Reptilien scheinen besonders betroffen zu sein. Die Goldkröte ist die erste Amphibienart, die nachweislich aufgrund der Erderwärmung ausgestorben ist. In Costa Rica hat man festgestellt, dass die Amphibien- und Reptilienfauna seit 1975 um 75% zurückgegangen ist. Als Ursache wird die Reduktion der Laubstreuschicht (Laubstreu = der Bestandesabfall der Vegetation, welcher weitgehend unzersetzt der Bodenoberfläche aufliegt und dort die Streuschicht bildet) beobachtet. Weitere Beispiele über die Auswirkung der Erderwärmung auf die Biodiversität ist das Verschwinden einiger Arten der Gattung Atelopus in Lateinamerika. Aussterbeereignisse in kaum veränderten Habitaten in verschiedener Teile der Welt lassen die volle Tragweite der Konsequenzen des Klimawandels vermuten.

» Mehr Details in: Warnsignal Klima: Gefahren für Pflanzem, Tiere & Menschen. Kap.2.5 Böhme & Rödder – Hrsg.:Lozán, J.L. et al. 2008).