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Waldbrände werden häufiger mit dem Klimawandel

Waldbrände werden häufiger mit dem Klimawandel

Foto: Waldbrand Russland 2008 – Photo: Global Fire Monitoring Center, GFMC, Freiburg.

Die Erderwärmung begünstigt in Regionen mit wenigen Niederschlägen die Waldbrände. Durch die Brände wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt und die Erderwärmung weiter verstärkt. Neben CO2 gibt es bei den Waldbränden auch Emission von Aerosolen, die typischerweise bei Verbrennung von Biomasse freigesetzt werden. Sie haben in der Regel einen Abkühlungseffekt, weil sie die Sonneneinstrahlung etwas schwächen.

In der Erdgeschichte sind Waldbrände natürliche Vorgänge im Ökosystem Erde. Heute vermutet man, dass ein beträchtlicher Anteil der weltweit beobachteten Waldbrände direkt von Menschen verursacht werden. Ein weiterer Teil beruht auf der Erwärmung. Verheerende Waldbrände gab es beispielsweise in Australien 2009, 2012 sowie 2013 und in Portugal 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013. Auch in Russland, USA und Spanien werden fast jedes Jahr große Waldbrände beobachtet.