Liste der beteiligten Institutionen

– Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven – Angewandte Klimatologie – Universität Duisburg-Essen – Barcelona Supercomputing Center (Spanien) – Biozentrum Klein Flottbek – Universität Hamburg – Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg – Center for International Climate Research (Cicero), Oslo, Norway – Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) – Universität Hamburg – Climate Change, Environment & Infrastructure – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) – Climate Risks and Natural Hazards, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) – Department für Wald und Bodenwissenschaften – Universität für Bodenkultur, Wien (Österreich) – Department of Geography, Simon Fraser – University, Burnaby (Kanada) – Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (UBA), Berlin – Deutscher Wetterdienst (DWD), Offenbach – Deutscher Wetterdienst, Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung, Freiburg – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), Potsdam – Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ), Hamburg – European Commission, Joint Research Centre (JRC) – Ispra (VA), Italy – European Severe Storms Laboratory, c/o DLR, Wessling – Fachbereich Landbau und Nachwachsende Rohstoffe – Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen – Fachbereich Physik – Universität Konstanz – Geographisches Institut – Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel – Geowissenschaften – Eberhard Karls-Universität Tübingen – Germanwatch e.V., Bonn – Institut für Atmosphäre und Umwelt – Goethe-Universität Frankfurt am Main – Institut für Geographie – KlimaCampus Hamburg – Universität Hamburg – Institut für Geographie – Universität Augsburg – Institut für Geographie und Geologie – Julius-Maximilians-Universität Würzburg – Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit (IHPH) – Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – Institut für Küstenforschung, Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) – Institut für Meteorologie – Freie Universität Berlin – Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK-TRO) Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Institut für Ökologie, Evolution und Diversität – Goethe-Universität, Frankfurt am Main – Institute of Research...

Liste der Autoren/innen

Roxana Baldrich, Germanwatch e.V., Bonn Christoph Bals, Germanwatch e.V., Bonn Roland Baumhauer, Institut für Geographie und Geologie – Julius-Maximilians-Universität Würzburg Christoph Beck, Institut für Geographie – Universität Augsburg Juliane Berger, Umweltbundesamt (UBA) (Dessau-Roßlau) Hans-Dieter Betz, nowcast GmbH – München Marita Boettcher, Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) – Universität Hamburg Michael Börngen, Leipzig Siegmar-W. Breckle, Ökologie Bielefeld Patrick Büker, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) William Cabos, Universidad de Alcala, (Spanien) Joachim Curtius, Institut für Atmosphäre und Umwelt – Goethe-Universität Frankfurt am Main Mathias Deutsch, Erfurt Meghnath Dhimal, Nepal Health and Research Council, Katmandu (Nepal) Eberhard Faust, Head of Research: Climate Risks and Natural Hazards, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) Eric Fee, Umweltbundesamt (UBA) (Dessau-Roßlau) Anne Felsberg, Katholieke Universiteit Leuven, Belgien Frauke Feser, Institut für Küstenforschung, Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) Georg Feulner, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Thomas Fischer, Fachbereich Geowissenschaften – Eberhard Karls-Universität Tübingen Martin Fleckner, Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt, Berlin Will Frank, Germanwatch e.V., Bonn Andreas Friedrich, Deutscher Wetterdienst (DWD), Offenbach Gerd Ganteför, Fachbereich Physik – Universität Konstanz Horst Gömann, Fachbereich Landbau und Nachwachsende Rohstoffe – Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Hartmut Graßl, Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), Hamburg Pieter Groenemeijer, European Severe Storms Laboratory, c/o DLR, Wessling Stefan Hagemann, Institut für Küstenforschung, Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) Hubert Hasenauer, Department für Wald und Bodenwissenschaften – Universität für Bodenkultur, Wien (Österreich) Fred F. Hattermann, Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Lara Mia Herrmann, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Anja Hermans, Ex-Institut für Küstenforschung, Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) Elke Hertig, Institut für Geographie – Augsburg Universität Ha Thi Minh Ho-Hagemann, Institut für Küstenforschung, Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) Peter Hoffmann, Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) – Universität Hamburg Peter Hoffmann, Potsdam-Institut...

– 2017: Strom aus erneuerbaren Energien stieg weiter an

2017: 38,7% des Strommix stammen aus erneuerbaren Energien Der Anteil erneuerbarer Energie stieg auf 38,5% (2016: 31,7%) an der Nettostromerzeugung in Deutschland an. Die Nettostromerzeugung nahm jedoch ab: 2016 648 Mrd. kWh – 2017 548 Mrd. kWh. Die treibende Kraft in dieser Entwicklung ist die Windkraft. Der erzeugte Strom aus Windkraft betrug 2017 104 Mrd. kWh (2016 79,6 Mrd. kWh).  Der erzeugte Strom aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse blieb jedoch in gleichem Zeitraum mehr oder weniger konstant: Windkraft 21,5 (2016) 20,9 (2017), Photovoltaik 38,3 (2016) 38,4 (2017) und Biomasse 51,7 (2016) 47,7 (2017) [alle Angabe in Mrd. kWh]. Als Strommix wird die anteilige Zusammensetzung des in Deutschland erzeugten Stroms nach Energiequellen bezeichnet. Folgende Graphik zeigt die relative Entwicklung der Energieträger zur Stromerzeugung in Deutschland seit 2007 bis 2016. In diesem Jahren ist der Anteil der erneuerbaren Energien von 14% auf 38.5% im Jahr 2017 angestiegen. Deutschland ist Stromexport Europameister. Seit Jahren steigt kontinuierlich der Stromüberschuss. Man kann ohne weiteres mehrere Kohlekraftwerke geschlossen werden....

– Der Kohleausstieg

FAKTEN ZUM NOTWENDIGEN KOHLEAUSSTIEG 25 Ländern – darunter Kanada, England, Italien und Frankreich – bilden bei der UN-Klimakonferenz in Bonn COP23 eine internationale Allianz für den Kohleausstieg (Stand 16.11.17) Kohle gehört zusammen mit Erdöl und Erdgas zu den wichtigsten fossilen Brennstoffen – auch  Torf gehört dazu. Sie werden seit Beginn der Industrialisierung zur Energiegewinnung genutzt. Bei der Verbrennung von fossilen Stoffen wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Im Vergleich mit der Zeit vor der Industrialisierung ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 auf 403 ppm gestiegen. CO2 ist ein Treibhausgas und der wichtigste Verursacher der Erderwärmung. Im Vergleich zum vorindustriellen Niveau ist die globale Mitteltemperatur  bereits um 1°C gestiegen und wird sich voraussichtlich bis Ende des 21. Jh. auf 4-5°C erhöhen, wenn der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht gestoppt wird. Fossile Brennstoffe werden global vielfach genutzt – beispielsweise zur Erzeugung elektrischer Energie.  Abb.1 zeigt die dazu verwendeten Energieträger in Deutschland (Stand 2016). Davon machen fossile Brennstoffe und Kernspaltung 70,5% aus, wobei der größte Anteil (40,1%) Braun- und Steinkohle ist. 31,7% der gewonnenen Energie stammen aus erneuerbaren Energien. Abb. 1: Anteil der Energieträger zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2016. Quelle: Strom-Report. Daten AGEB e.V. Als Strommix wird die anteilige Zusammensetzung des in Deutschland erzeugten Stroms nach Energiequellen bezeichnet. (Sonstige 5,2% = Erdöl, Raffineriegas und Abfall). [648 Mrd kWh = 648.000 GigaWh = 648 TeraWh] Man unterscheidet zwischen festen, gasförmigen und flüssigen fossilen Brennstoffen. Die CO2-Emission aus festen fossilen Brennstoffen – z.B. Kohle – ist mit Abstand am höchsten.  Durch die Verbrennung von Braunkohle werden rund 50 x mehr Treibhausgase freigesetzt als durch die Nutzung von Windkraft, um die...

– Verfehlt Deutschland sein Klimaziel 2020 ?

Reduzierung um 40% der CO2-Emissionen – kaum noch erreichbar Nach den heutigen Schätzungen lagen die deutschen Emissionen 2016 bei 906 Mio. t CO2. Im Zeitraum 1990-2016 ist eine Reduzierung von nur 27,6% registriert. Das beschlossene Ziel bis 2020 ist eine Minderung um 40%. Das entspricht einer Emission von 751 Mio. t CO2. Insgesamt sind die beschlossenen Maßnahmen wenig effizient; und die Reduktion der CO2-Emissionen hat eine deutliche Verlangsamung erfahren. 60% der bis jetzt erreichten Minderung wurden im Zeitraum 1990-2000 d.h. in den folgenden Jahren nach Schliessung der DDR-Industrie und nur 40% von 2001 bis 2016 erzielt. Im Jahr 2016 wurden sogar 4 Mio.t. CO2 mehr als 2015 emittiert. 1990 betrugen die Kohlendioxidemissionen in Deutschland 1.251 Mio. t. Verantwortlich für die höheren Emissionen im Jahr 2016 war vor allem der Anstieg der Verkehrsemissionen von 5,4 Mio. t CO2 im Vergleich zu 2015. Es wurde viel mehr Diesel (+3,5%) und Benzin (+2%) getankt als im Jahr 2015. Der Straßengüterverkehr ist dabei um 2,8% gewachsen. Gleichzeitig erfuhr der umweltfreundlichere Schienengüterverkehr einen Rückgang bei den transportierten Tonnenkilometern um 0,5 Prozent. Auch der Luftverkehr verzeichnete Zuwächse bezüglich der Anzahl der Passagiere und der Fracht. Dies führte zu einem Anstieg der Verkehrsemissionen. Der Verkehrssektor wird mit 28,6 Mrd. EUR /Jahr subventioniert (Quelle UBA 2017). Vor allem das Dieselsteuerprivileg sollte nach und nach abgeschafft werden. Die Nicht-Einhaltung der 2020-Ziele wäre international eine Blamage für Deutschland. Das Klimaziel Deutschlands, eine Reduzierung um 40% der CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 kann noch erreicht werden. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen empfiehlt den Kohleausstieg in drei Schritten. Der Sachverständigenrat ist unabhängig und berät die Bundesregierung. Im ersten Schritt sollen alle alten...